ROHSTOFF NEWS

14:12 | 17.07.2019
Goldpreis nähert sich der Marke von 1.400 USD je Feinunze

Gestern Nachmittag führte der deutlich aufwertende USD – nach über Erwartung ausgefallenen US-Konjunkturdaten zum Einzelhandel, zur Produktion im verarbeitenden Gewerbe und zum Immobilienmarkt – zu Druck auf den Goldpreis. Im Hinblick auf die Daten ist die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung der Fed Ende Juli um 50 Basispunkte geringer geworden. Das Abwärtspotenzial für Gold dürfte begrenzt sein, von den anstehenden Fed-Zinssenkungen sollte Gold in den kommenden Monaten deutlich profitieren. In Euro gerechnet geht der Goldpreis nach der – äußerst knappen – Wahl von Ursula von der Leyen zur neuen EU-Kommissionspräsidentin auf 1.250 EUR je Feinunze zurück, da es für die EU nicht zu einer institutionellen Krise kommt. Neue EZB-Präsidentin dürfte die bisherige IWF-Direktorin Christine Lagarde werden, sie ist gestern von ihrem IWF-Chefposten zurückgetreten. Auch der Goldpreis in Euro dürfte aufgrund der bevorstehenden EZB-Zinssenkung und der voraussichtlichen Beibehaltung der ultra-lockeren Geldpolitik unter Lagarde deutlichen Spielraum nach oben haben.
Palladium befindet sich weiter im Korrekturmodus, gestern gab der Preis auf 1.510 USD je Feinunze nach.
Silber steigt auf 15,7 USD je Feinunze und damit ein 4½-Monatshoch. Hier scheinen sich die starken Zuflüsse in die ETFs auszuwirken. Letztere summieren sich seit Monatsbeginn auf über 600 Tonnen.


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