ROHSTOFF NEWS

14:59 | 23.09.2021
Deutlicher Anstieg der Industriemetallpreise – Marktlage bei Zink und Blei

Die Metallpreise konnten gestern deutlich zulegen, so etwa Kupfer und Aluminium um über 3%. Heute können die Metalle ihre höheren Niveaus weitgehend behaupten.
Zink/Blei
Zink legte gestern um 1,6% zu. Blei gab – als Ausnahme – um 1% nach. Der International Lead and Zinc Study Group (ILZSG) zufolge war der globale Zinkmarkt in den ersten sieben Monaten des Jahres ausgeglichen. Der hohe Angebotsüberschuss des entsprechenden Vorjahreszeitraums von über 400 Tsd. Tonnen wurde im Zuge einer starken Nachfrage also gänzlich abgebaut. Die ILZSG berichtet einen Nachfrageanstieg von 10% ggü. Vj.. Die Zinknachfrage dürfte von der hohen Stahlproduktion profitiert haben. Hier ist jedoch auf die sehr niedrige Vergleichsbasis wegen der Corona-bedingten Ausfälle im letzten Jahr hinzuweisen. Inzwischen wird in China die Stahlproduktion deutlich gedrosselt. Deshalb ist anzunehmen, dass die Dynamik der Zinknachfrage in den kommenden Monaten nachlassen und der Zinkmarkt wieder besser versorgt sein wird. Am globalen Bleimarkt erfolgte den ILZSG-Daten zufolge ein Abbau des Angebotsüberschusses gegenüber dem Vorjahr um 96 Tsd. Tonnen. Die unterschiedlich gute Versorgung des Zink- und Bleimarktes spiegeln sich auch in den Preisen wider. Zink liegt mit über 3.000 USD je Tonne weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Blei dagegen gab in den letzten Wochen spürbar auf gut 2.100 USD je Tonne nach. Die Preisdifferenz zwischen Zink und Blei, die über 900 USD beträgt, dürfte auf die unterschiedliche Marktlage zurückzuführen sein.


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