ROHSTOFF NEWS

15:19 | 22.10.2021
Der Internationale Getreiderat (IGC) bestätigte seine Prognosen für das laufende Erntejahr 2021/22 weitgehend

Die globale Maisernte soll sich auf 1.210 Mio. Tonnen erhöhen, die Prognose wurde um 1 Mio. Tonnen angehoben. Grund hierfür ist eine Aufwärtsrevision der US-Ernte. Der globale Verbrauch soll 1.201 Mio. Tonnen betragen, die globalen Maisvorräte im Jahresvergleich um 9 Mio. auf 285 Mio. Tonnen (bislang 282 Mio. Tonnen) steigen. In den wichtigsten Exportländern soll dem IGC zufolge ein Lageraufbau um 12 Mio. auf 55 Mio. Tonnen (bislang 51 Mio. Tonnen) erfolgen. Dies ist hauptsächlich auf die höher als bislang angenommenen US-Maisbestände zurückzuführen.
Bei Weizen sind die IGC-Prognosen fast unverändert. Die globale Ernte soll sich weiterhin auf 781 Mio. Tonnen belaufen, der Verbrauch auf 783 Mio. Tonnen. Die weltweiten Lagerendbestände sollen daraufhin um 3 Mio. auf 276 Mio. Tonnen sinken. Grund der Senkung um 1 Mio. Tonnen ist, dass in den USA die Weizenbestände um mehr als 1 Mio. Tonnen nach unten revidiert wurden. Die Bestände in den wichtigsten Exportländern sollen um weitere 6 Mio. auf 54 Mio. Tonnen sinken. Eine Abwärtsrevision wurde bei den Lagerbeständen in Australien und Argentinien vorgenommen, eine Aufwärtsrevision in der EU. Weizen bleibt also knapp, die Preise sollten weiterhin unterstützt werden.
Die IGC-Prognose für die globale Sojabohnenernte blieb bei 380 Mio. Tonnen, der Verbrauch bei 376 Mio. Tonnen. Die globalen Lagerendbestände sollen auf 60 Mio. Tonnen steigen (bislang 57 Mio. Tonnen). Die Lagerendbestände in den drei wichtigsten Exportländern wurden wegen höherer Bestände in den USA und Brasilien um 5 Mio. auf 20 Mio. Tonnen angehoben, für Argentinien wurde die Prognose gesenkt.


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