ROHSTOFF NEWS

14:08 | 01.04.2020
Anbaupläne der US-Landwirte

Dem US-Landwirtschaftsministerium (USDA) zufolge wollen die US-Landwirte in diesem Jahr rund 97 Mio. Morgen mit Mais (+8%) und 83,5 Mio. Morgen mit Sojabohnen (+10%) bestellen. Es wäre allerdings nicht überraschend, wenn tatsächlich etwas weniger Mais, dafür aber etwas mehr Sojabohnen angebaut würden, da die USDA-Schätzung auf Umfragen im Zeitraum Ende Februar bis Mitte März basiert. Zu dieser Zeit stand die Corona-Krise in den USA noch am Anfang. In den letzten Wochen hat sich das Preisverhältnis deutlich zugunsten von Sojabohnen verschoben. Mit dem Preisverfall bei Rohöl wurde auch der Ethanolpreis mit nach unten gezogen. Üblicherweise liegt der Anteil des US-Maisverbrauchs bei der Ethanolproduktion bei rund 40%. So dürfte auch die Maisnachfrage stark sinken. Beim Maispreis zeigt sich dies bereits seit Wochen und die hohe Flächenschätzung wirkte sich gestern zusätzlich aus. Dass es nicht zu einem stärkeren Preisrückgang kam, dürfte dem zweiten gestern veröffentlichten USDA-Bericht geschuldet sein. Dieser wies die US-Lagerbestände zum Stichtag 1. März niedriger aus als erwartet, wohl hauptsächlich aufgrund der in den letzten Wochen insgesamt guten Daten zu den US-Maisexporten. Auch die Sojabohnen- und Weizenbestände liegen geringer als vor einem Jahr. Der Sojabohnenpreis kann sich heute Morgen dem Abgabedruck nicht entziehen.


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