ROHSTOFF NEWS

13:52 | 01.04.2020
Aluminiumpreis gibt weiter nach

Der von Caixin erhobene Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe (PMI) für März hat den offiziellen PMI weitgehend bestätigt, er hat ebenfalls wieder den expansiven Bereich erreicht. Die Metallpreise haben dies gestern offenbar vorweggenommen. Der LME-Industriemetallindex stieg um 2,3%. Heute Morgen kommt es infolge schwacher Stimmungsindikatoren und Konjunkturdaten aus anderen asiatischen Ländern bereits wieder zu einem Rückgang.
Aluminium gab gestern gegen den Trend nach und erreicht heute Morgen an der LME unter 1.500 USD je Tonne ein neues 4-Jahrestief. An der SHFE notiert der Preis bei rund 11.500 CNY je Tonne. Durch den Preisverfall geraten immer mehr – besonders chinesische – Produzenten in Bedrängnis, da das Preisniveau deutlich unter der Gewinnschwelle der chinesischen Aluminiumhersteller (14.000 CNY) liegt. Zwar sinken durch den Verfall der Ölpreise die Produktionskosten (Energieanteil ca. 40%), doch steigen die Kosten für das Vorprodukt Alumina. Abbau und Transport von Bauxit sind wegen der Restriktionen zur Bekämpfung des Coronavirus eingeschränkt. Dazu kommt die gleichzeitig sehr verhaltene Aluminiumnachfrage. Inzwischen drosseln die Produzenten in China deshalb ihre Produktion und nehmen offenbar Wartungsarbeiten vor, um komplette Kapazitätsschließungen zu vermeiden.


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