EXPERTEN

11:29 | 24.05.2019
HSBC T&B – Keine Signale für dynamische Belebung

So verzeichnete die Umfrage des ifo Instituts im Mai einen spürbaren Rückgang auf den niedrigsten Stand seit November 2014 (von 99,2 auf 97,9 Punkte), für das sich mit Blick auf die zuletzt rückläufigen Auftragseingänge vor allem die Komponente der „Geschäftslage“ verantwortlich zeigte. Dagegen konnte bei der Teilkomponente der „Geschäftserwartungen“ ein erneuter Rückgang knapp vermieden werden. Hier blieb der Saldowert im Vergleich zum leicht nach oben revidierten Vormonat unverändert bei niedrigen 95,3 Punkten. Ähnliches gilt für die Aussage der Einkaufsmanagerindizes (PMI). Beim Blick auf die Schnellschätzung zum Composite PMI für die Eurozone (51,6 Punkte) bleibt aber immerhin festzuhalten, dass es im Mai nicht zu einer erneuten Stimmungsverschlechterung gekommen ist (April: 51,5). Vielmehr scheint sich hier eine Stabilisierung eingestellt zu haben. Im historischen Kontext ist das Niveau der Umfrage aber lediglich im Einklang zu bringen mit einem BIP-Wachstum von 0,2 % gg. Vq., so dass die Wachstumsdynamik des 1. Quartals nicht verteidigt werden dürfte.
Marktreaktion:
Die Veröffentlichung der angeführten Sentimentdaten führte beim Euro gestern zu leichten Kursverlusten zum US-Dollar. Mit Kursen von nur noch gut 1,11 USD wurde zeitweise sogar der niedrigste Stand in diesem Jahr verzeichnet. Im späteren Handel holte der Euro aber die Verluste wieder auf.


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